Haidersee  ...mehr als fischen!
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Haidersee Fischereiordnung 2019
Fischerwasserkarten Bootshaus - Fischerhäuser Mo - Fr: 08:00 - 10:00 Uhr + Sa - So: 7:30 - 10:30 Uhr und bei Hotel Alpenrose, Fischerhäuser, 150 m oberhalb der Hauptstraße Bäckerei Angerer in St. Valentin a.d.H - Hauptstraße Wichtige Telefonnummern Weisses Kreuz–Rettungsdienst ........................................................... Tel. 112 Bewirtschafter: Plangger Alfred . Tel. +39 348 7406894 / Tel. +39 0473 633197 Landesfischereiamt .................................................    ...... Tel. +39 0471 415170 Fischereiaufseher Haidersee: Stecher Martin, Tel. +39 335 8008500 - Tavernini Karl, Tel. +39 334 1818359, - Spiess Fabian Tel. +393475860849 Dienststelle Fischereiaufsicht Vinschgau.................... Tel. +39 0473 252235 Für mehr informationen an Fischerei Haidersee www.haidersee.it - haidersee@rolmail.net - Tel. +39 348 7406894
Fischereiordnung Haidersee 1. Der Angler muss im Besitz einer gültigen staatlichen Fischerlizenz Typ B oder D und eine für den Haidersee und für den Tag ausgestellte Fischwasserkarte sein. Gefi scht werden kann eine Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang laut MEZ im Haidersee, in der Etsch, unterhalb des Sees bis zum Klobenen Kofel (altes Maschinenhaus), ca. 250 m gegen Süden. 2. Schonzeiten, Mindestmaße und Stückzahl der im Haidersee lebenden Fischarten: (SZ = Schonzeiten) Hecht - kein Schonmaß max. 4 Stück SZ: vom 01. 11. bis Saisoneröffnung Hechte unter 30 cm zählen nicht zu den Stückzahlen Zander- max. 2 Stück SZ:vom 01. 11. bis 30.04. 48 cm Barsch - frei ohne Edelfi sche SZ: vom 01. 11. bis 30. 04. 15 cm Seeforelle (Projekt Haiderseeforelle) max 1 Stück ab 50 cm SZ: vom 01.10. bis Saisoneröffnung Marmorierte Forelle max. 4 Stück 35 cm SZ: vom 01.10. bis Saisoneröffnung 35 cm andere Forellen u. Saiblingsarten: - max. 4 Stück 30 cm SZ: vom 01. 10. bis Saisoneröffnung Regenbogenforelle ab 01.10. bis 31.10. Köder nur mit Fliegenfi scherei und Unterwasserfliegensystemen Renke - max. 4 Stück 30 cm, davon nur eine Renke zwischen 45 cm und 60 cm SZ: vom 01. 11. bis Saisoneröffnung übrige Arten frei 3. Der Fischer darf nur einen Fischgang (für alle Kartenarten) am Tag machen. Dem Gewässer dürfen maximal 4 Fische am Tag entnommen werden (auch in Begleitung eines Jungfischers max. 4 Fische). Beim Barsch ist die Stückzahl frei. Im Falle, dass man schon 4 Edelfi sche gefangen hat, ist das weitere Barschfi schen nicht mehr erlaubt. 4. Gefischt werden kann mit zwei Angelruten mit je höchstens 3 Angelhaken, 3 künstlichen Nymphen bei der Hegene oder 3 Drillingen maximal jedoch nur mit zwei Naturködern. Vom Etschauslauf bis zum “klobenen Kofel” ist fi schen nur mit künstliche Köder erlaubt. Jungfi scher bis zum vollendeten 14. Lebensjahr dürfen nur mit einer Angel fi schen. Das Fischen mit der Fleischmade ist verboten, anfüttern ist nicht erlaubt. Ein Kescher oder Gaff darf nur dazu verwendet werden, um einen gehakten Fisch aus dem Wasser zu holen. Für den Fang von Fischen und Wassertieren, die als Köder verwendet werden, ist der Gebrauch eines kleinen Netzes zulässig. Lebende und tote Fische fremder Gewässer dürfen nicht als Köder verwendet werden. Die Verwendung der Senke ist verboten. Bei ausgelegter Angelrute darf der Fischer den Standort nicht verlassen. 5. Fische, die nicht das vorgeschriebene Mindestmaß haben, oder während der Schonzeit gefangen werden, müssen wenn möglich im Wasser befreit werden. Hat der Fisch den Angelhaken zu tief verschluckt, ist das Vorfach abzuschneiden. Auch bei schweren Verletzungen ist der Fisch ins Wasser zurückzusetzen. Fischabfälle dürfen auf keinen Fall im Gewässer entsorgt werden. 6. Das Fischen darf ausschließlich sportlichen Charakter haben. Der Verkauf, Tausch oder jegliche andere Art von Geschäftsmacherei mit den gefangenen Fischen ist verboten. Der Einsatz des Echolots ist verboten, sowohl das Mitführen im Boot als auch für die Vorbereitung und Ausübung der Fischerei. 7. Die Fischart und die Länge des Fisches (in cm) sind sofort nach dem Fang in die vorgesehene interne Tabelle und in die Fischwasserkarte einzutragen. Die Fische sind unmittelbar nach dem Fang zu töten und dürfen nicht lebendig gehalten werden. Die mit Naturköder gefangenen Maßfische dürfen nicht mehr zurückgesetzt werden. Die gefangenen Fische am Vormittag bis 12 Uhr sind zusätzlich zur Fischart mit einem „V“ für Vormittag zu ergänzen. Ausgenommen ist der Barsch, bei dem nur die jeweilige Stückzahl einzutragen ist. Nach Beendigung des Fischganges ist die Fischerwasserkarte bei den Ausgabestellen abzugeben oder beim Bootshaus in den dafür aufgestellten Briefkasten einzuwerfen. 8. Der Fischer darf nur den Seerand und den Steig um den See benützen, um seinen gewählten Angelplatz zu erreichen. Ansonsten ist das Betreten und Befahren der Privatgründe strengstens verboten. Um gegenseitige Störungen und Reibereien zu vermeiden, soll der Abstand zum nächsten Fischer auf dem See (Boot) mindestens 80 m und am Ufer mindestens 20 m betragen. Der Abstand der Bootsfi scher zu den Uferfi schern sollte auch 80 m betragen. Zum Einhalten des vorgesehenen Abstandes ist jener Fischer verpfl ichtet, welcher als zweiter erscheint. Nicht erlaubt ist die Markierung von Angelplätzen durch Auslegung von Bojen und dergleichen. 9. Der Fischer ist verpfl ichtet, den Fischereirechtsbesitzern, Aufsehern sowie den zuständigen Behörden, die Fischerlizenz, die Fischwasserkarte, die gefangenen Fische und die Angeln bei Verlangen vorzuzeigen. Bei Verdacht auf Fischdiebstahl, ist der Angler verpfl ichtet, alle Transportmittel, sowie auch den Kofferraum seines Fahrzeuges der Behörde zu öffnen. Die Nichteinhaltung obgenannter Richtlinien führt zum sofortigen Entzug der Fischwasserkarte. Zudem wird ein entsprechendes Übertretungsprotokoll verfasst. Bei Nichteinhaltung der Bestimmungen (Fischereiordnung, Bootsreglement, Sauberhaltung des Gewässers und Ufers) behalten sich die Fischereirechtsbesitzer alle rechtlichen Schritte vor, wobei den Betroffenen gegebenenfalls keine weiteren Fischwasserkarten ausgehändigt werden. Die Betroffenen haben dabei keinerlei Anspruch auf Schadenersatz. 10. Die Saisonspunktekarte berechtigt zu 3 Fischgängen pro Woche bis zu insgesamt 15 Fischgängen pro ausgestellter Karte. Vor Beginn des Fischganges ist das Datum in die provinziale Fischerkarte sowie auf dem “Kontrollabschnitt Fischgang“ einzutragen. Der Kontrollabschnitt ist in den Briefkasten einzuwerfen. Die Woche beginnt mit dem Sonntag. 11. Die Fischereirechtsbesitzer übernehmen für etwaige Unfälle beim Ausüben der Fischerei und Bootsverleih auch Dritten gegenüber keinerlei Haftung. Dies und die Einhaltung der vorstehenden Bestimmungen nimmt der Angler mit seiner Unterschrift auf der Fischerwasserkarte zur Kenntnis. Für alle übrigen in dieser Fischereiordnung nicht vorgesehenen Fälle, kommen die betreffenden Staats- und Landesgesetze zur Anwendung. Petri Heil! Die Fischereirechtsinhaber Plangger - Angerer